Stereolithographie (SLA)

In der Stereolithographie, ein Verfahren des Rapid Prototyping bzw. dem Rapid Manufacturing, wird ein lichtaushärtender Kunststoff (Photopolymer) von einem Laser Schicht um Schicht ausgehärtet. Die Standfestigkeit des Werkstücks auf der Bauplattform wird vom Stereolithographie-Dienstleister i.d.R. durch eine Stützkonstruktionen erreicht. Die Stereolithographie ermöglicht eine präzise Fertigung mit sehr feinen Strukturen und glatten Oberflächen.

Stereolithographie - Vorteile in der Übersicht

  • Kostengünstig, da durch die Verwendung von flüssigen Epoxydharzen glatte und dichte Oberflächenstrukturen erzielt werden, die Nacharbeitungen des Werkstücks, wie Schleifen oder Spachteln überflüssig machen (einstufige Fertigung).
  • Schnelle Umsetzung eines Anschauungsobjektes zur frühzeitigen Erkennung von Konstruktionsfehlern (z.B. Architektur-Modelle).
  • Kein bzw. geringer Verzug des Werkstücks, da die Bautemperatur ca. 25°C beträgt.
  • Neue Basismaterialien erlauben mittlerweile eine größere Flexibilität des Werstücks und heben somit den Nachteil der Sprödheit auf.
  • Kostengünstig, da geringer Materialverbrauch
  • Werkstück / Produkt kann ohne Nachbearbeitung als Urmodell verwendet werden.
  • Durch Nachbearbeitung (tempern) läßt sich eine Temperaturbeständig von bis zu ca. 260°C erzielen, wodurch das Werkstück im Produktiveinsatz getestet werden kann: z.B. im Motorenraum.
  • Einfärben und polieren des Werkstücks möglich.
  • ProtoGen 18920, ein ABS-ähnliches Stereolithografie-Material eignet sich als Ersatz für ABS-ähnliche Vakuumgußteile!
    Die Vorteile sind hohe Maßgenauigkeit, schnelle Lieferzeit und Preisvorteile bis zu 50%.